Archiv für August 2011

Neunzehn vierundachtzig – Orwell meets Dresden

Der folgende Artikel wurde in abgewandelter Form von der Roten Hilfe Dresden für das GefangenenInfo vom August 2011 (Nr. 363) verfasst.

Inzwischen haben sich jedoch
einige Updates ergeben, die hier
eingearbeitet wurden.
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Artikel in der Rote Hilfe Zeitung erschienen

In der aktuellen Ausgabe der Rote Hilfe Zeitung (RHZ 3/2011) findet ihr 3 Artikel, welche sich mit der Repression in Dresden und Sachsen beschäftigen. (mehr…)

Trotz alledem: Am 24. September nach Leipzig!

Die Kampagne 129 ev unterstützt den Aufruf zum Antirepressions-Block „Trotz alledem: Linke Politikverteidigen!“ bei der Antifa-Demo am 24. September in Leipzig. Genau wie unsere Freund_innen in Leipzig denken wir, dass es „keine Alternative zur linksradikalen Organisierung“ geben kann.


Kommt alle zur bundesweiten Demonstration gegen das Nazizentrum in Leipzig und beteiligt euch am Antirepressions-Block!

Infos zur Demonstration: www.demo.fenceoff.org
Infos zum Antirep-Block: www.handanlegen.blogsport.de

Text: §129 für‘n Arsch!

Überblick:


Intro

Am 19. Februar, 12. April und 02. Mai 2011 kam es in Brandenburg, Sachsen und speziell in Dresden zu Hausdurchsuchungen gegen Linke aus verschiedenen politischen Zusammenhängen. Polizei und Staatsanwaltschaft werfen ihnen unter anderem „schweren Landfriedensbruch“ (§125a), „Aufruf zu Straftaten“ (§111), Sachbeschädigung (§303), Körperverletzung (§223) und „Bildung einer kriminellen Vereinigung“ (§129 StGB) vor. Zunächst liefen die Ermittlungen unter identischem Aktenzeichen … (mehr…)

Text: Zur Notwendigkeit linksradikaler Politik…

Inhalt:


Intro

Nun, zunächst ist Politik gemeinhin ein Handeln und Vertreten von Positionen einzelner Personen oder Personen-gruppen auf Basis einer bestimmten Grundhaltung. Doch radikale Positionen und radikales Handeln sind nicht zwangsläufig nur an den als real anerkannten Bedingungen und Möglich-keiten orientiert. Sie gelten anscheinend als nicht gesellschaftsfähig. Im öffentlichen und tagespolitischen Diskurs wird links-radikale Politik deswegen entweder als „destruktiv“ oder als „voll extrem“ dargestellt. Das ist sie und das muss sie auch sein.
Denn nur durch konsequentes und reflektiertes Handeln können die Dinge an der Wurzel (lat. radix) gepackt werden. Egal welche Herrschafts-mechanismen – kapitalistische Verwertungslogik, sexistische Kackscheiße oder patriotischer Authority-Fetisch – sie sind vom Menschen konstruiert und genau deshalb auch wieder von ihm abschaffbar.

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