Archiv der Kategorie 'Hausdurchsuchung'

Razzienwelle in Dresden bricht nicht ab

Genau ein Jahr nach der ersten großen Razzienwelle gegen Antifaschist_Innen in Sachsen und Südbrandenburg, durchsuchten Bullen des LKA Sachsen am 12. April 2012 wieder eine Wohnung in Dresden.

Bereits am Mittwoch zuvor, dem 04. April 2012, gab es ebenfalls eine Hausdurchsuchung. Der Vorwurf lautet wie zuvor die „Bildung einer kriminellen Vereinigung“ nach §129 StGB, mit welcher seit 2009 die Dresdner linke Szene durchleuchtet wird.

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Finsterwalde: Razzien wegen Brand in Bundeswehrfuhrpark 2009

Am 15.03.2012 kam es in Finsterwalde zu drei Hausdurchsuchungen. Die Personen werden beschuldigt, am 13.04.2009 in Dresden einen Brandanschlag auf den Bundeswehrfuhrpark begangen zu haben oder zumindest im Vorfeld an der Vorbereitung tätig geworden zu sein. Es handelt sich um ein Geschwisterpaar, welches in der linksradikalen Szene aktiv ist. Zwar nicht ebenfalls beschuldigt, aber dennoch betroffen von diesen repressiven Maßnahmen, sind deren Eltern, da aufgrund polizeilicher Einschätzungen eine enge familiere Bindung besteht.

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SOKO 19/2 on tour

In Dresden haben die Vorbereitungen für die Blockaden des Naziaufmarsches am 13./18.02.2012 begonnen. Aber nicht nur die antifaschistischen Aktionsbündnisse bereiten sich auf dieses Ereignis vor, auch die staatlichen Repressionsorgane fielen in den letzten Wochen wieder durch vermehrte Aktivitäten in Dresden aber auch bundesweit auf. Offensichtlich wird versucht Antifaschist_Innen im Vorfeld durch Hausdurchsuchungen, Strafprozesse etc. einzuschüchtern , somit demobilisierend zu wirken und eine wiederholte Kooperation zwischen Zivilgesellschaft und radikaler Linken zu verhindern.
Im folgenden sollen die Repressalien der letzten Wochen zusammengefasst werden.

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Interview bei Radio Flora #2

Das web-Radio Flora aus Hannover sendete am 6. September 2011 unter dem Titel „Neues zur Kriminalisierung von antifaschistischen Protesten in Dresden“ ein Interview zum Stand der §129-Verfahren. Wolfgang Lettow sprach mit einer Person aus Dresden über das Vorgehen der Ermittlungsbehörden.

„Wieviel sind hintern Gittern, die wir draußen brauchen!“ ist eine Sendung zu Repression, Widerstand und politischen Gefangenen. Dazu findet ihr hier mehr.

Das Interview könnt ihr hier downloaden oder einfach hören…

Interview bei Radio Dreyeckland #2

Das Radio Dreyeckland, ein Freies Radio im Südwesten berichtete bereits in einem Interview über die Sammlung von Handydaten in Dresden. In einem zweitem Interview spricht Moritz von der Kampagne Hundertneunundzwanzig eV über die Ermittlungen der sächsischen Behörden nach §129.
Es geht u.a. um die Entwicklung des Konstruktes der „kriminellen Vereinigung“ und die Überwachung von Betroffenen im Urlaub, durch eine griechische Anti-Terror-Einheit… Das Interview könnt Ihr hier anhören oder auch als mp3 herunterladen.

Interview hier hören…